Das Wunder von Lengede - Die Dokumentation
Realisation: Andrea Klüting
Das Wunder von Lengede ist die Geschichte von 11 tot geglaubten Männern, die ins Leben zurückkehrten. Und es ist die Geschichte der Retter und der Betroffenen, die es schafften, in ihrer dunkelsten Stunde ein Licht zu entzünden...
11 Männer warten 2 Wochen lang auf ihre Rettung. Sie haben nichts zu essen und kaum zu trinken. Aber sie haben Hoffnung! Was ging in dieser Zeit in den Männern vor? Woran dachten sie, woher schöpften Sie Hoffnung? Und was dachten ihre Retter? Jene Männer und Frauen, die mit der Hoffnungslosigkeit leben mussten, die wussten, das eigentlich keine Möglichkeit mehr bestand, in der Tiefe Leben zu finden. Und die trotzdem nicht aufgaben. 29 Frauen verloren in der Grube Mathilde ihren Mann, Kinder ihren Vater. 150 Familien kamen mit dem Schreck davon. Für sie alle gilt: Nach Lengede war alles anders... Das Grubenunglück von Lengede hat seine Spuren hinterlassen, Spuren, die noch heute sichtbar sind. Lengede heute. Dort, wo die letzten elf Verschütteten die Grube damals verließen, befindet sich heute eine Gedenkstätte. Sie wurde ein Jahr nach der Katastrophe eingeweiht. Noch heute, 40 Jahre später, liegen frische Blumen an den Gedenksteinen. In packenden Interviews mit Überlebenden der Katastrophe, ihren Angehörigen und den Rettern gibt die Dokumentation einen bewegenden Eindruck von den Ereignissen, die als Wunder von Lengede in die Geschichte eingehen sollten. Einer der Überlebenden heißt Bernhard Wolter. Wir widmen ihm diesen Film. Bernhard Wolter starb am 10.01.2003