Cranko

Kinofilm

Synopsis

Als der Choreograf John Cranko im Jahr 1960 am Stuttgarter Staatstheater ankommt, ahnt er noch nicht, dass diese Reise sein Leben verändern wird. In London wurde er wegen seiner Homosexualität angefeindet, nun soll er am Stuttgarter Ballett als Gast choreografieren. Im beschaulichen Ländle fällt Cranko durch seinen unkonventionellen Lebensstil auf: Er raucht im Ballettsaal, er trinkt im Exzess und er liebt, wen er will. Auch sein Inszenierungsstil bricht mit der klassischen Ballettnorm, doch „Romeo & Julia“ wird ein erster Sensationserfolg und der charismatische Cranko zum Liebling des Publikums. Er stürzt sich kopfüber in den Rausch seines Erfolgs: Rampenlicht, Parties, begeisterter Jubel – und trotz allem kann der Superstar seine Einsamkeit und Trauer nicht überwinden. Mit dem rasanten und steilen Aufstieg bis zur Weltspitze an der New Yorker Met Opera gehen für Cranko private Rückschläge und Verluste einher, doch die bedingungslose Liebe zum Tanz und seiner Kompanie treibt ihn bis zu seinem viel zu frühen, tragischen Tod an.

Credits

Drehbuch & Regie: Joachim A. Lang
Bildgestaltung: Philipp Sichler, BVK
Editor: Jan Henrik Pusch, BFS
Komponist:  Walter Mair
Dirigent: Wolfgang Heinz
Orchester: Das Staatsorchester Stuttgart
Szenenbild: Astrid Poeschke
Kostümbild:  Juliane Maier, Christian Röhrs
Maskenbild: Frederika Höllrigl, Lisa Hilpert
Besetzung: Marc Schötteldreier
Rechte John Cranko: Dieter Gräfe
Die Staatstheater Stuttgart: Marc-Oliver Hendriks
Künstlerische Beratung Tanz Ballett: Reid Anderson
Produzenten: Till Derenbach, Michael Souvignier
SWR Koproduzentin & Dramaturgin: Sandra Dujmovic

Mit: Sam Riley, Marti Fernandez Paixa, Jason Reilly, Hanns Zischler, Maria Eichwald, Louis Nitsche, Dieter Gräfe, Reid Anderson, Vladimir Klos, Birgit Keil, Egon Madsen, Friedemann Vogel, Elisa Badenes, u.v.m.

Cranko“ ist eine Zeitsprung Pictures (Till Derenbach, Michael Souvignier) Produktion in Koproduktion mit dem SWR (Sandra Dujmovic) in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Ballett, Tamas Detrich (Intendant), Vivien Arnold (Direktorin Kommunikation und Dramaturgie) und Krzysztof Nowogrodzki (Produktionsleiter, Ballettmeister). Gefördert durch Deutscher Filmförderfonds, der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, Film- und Medienstiftung NRW und der FFA Filmförderungsanstalt. Port au Prince hat den deutschen Verleih und Beta Cinema den Weltvertieb übernommen.